Nikolaus-Snack für Hunde: Ein Rezept – drei Ideen
Die Adventszeit darf auch für unsere Hunde ein bisschen besonders sein. Mit einer einfachen Grundmasse lassen sich gleich drei verschiedene Ideen umsetzen: ein gefüllter Kong, eine Schleckmatte oder kleine selbstgebackene Nikolaus-Kekse.
So entsteht aus einem Rezept eine kleine Beschäftigungsidee und gleichzeitig eine leckere Weihnachtsfreude für den Hund.
Das Grundrezept
Zutaten
- 1 reife Banane
- 100 g Naturjoghurt
- 1 Ei
- 80 g Haferflocken, fein gemahlen
- 50 g Apfelmus ohne Zuckerzusatz
- 1 TL Kokosöl
Was außerdem benötigt wird
- 1 Schüssel
- 1 Gabel zum Zerdrücken der Banane
- 1 Löffel oder Schneebesen zum Verrühren
- eventuell ein Handrührgerät
- eine Küchenwaage
- je nach Zubereitungsart einen Kong, eine Schleckmatte oder eine Backmatte.
Zubereitung der Grundmasse
Die Banane in einer Schüssel mit einer Gabel gründlich zerdrücken.
Anschließend Naturjoghurt, Ei und Apfelmus dazugeben und alles gut miteinander verrühren. Dafür reicht ein Löffel oder Schneebesen völlig aus. Wer die Masse besonders gleichmäßig haben möchte, kann auch ein Handrührgerät verwenden.
Das Kokosöl kann je nach Konsistenz direkt untergerührt werden. Ist es bei Raumtemperatur fest, kann es vorsichtig erwärmt werden, bis es flüssig ist. Anschließend kurz abkühlen lassen und unter die Masse rühren.
Zum Schluss die fein gemahlenen Haferflocken dazugeben und alles zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.
Die Konsistenz kann je nach Größe der Banane und Beschaffenheit des Apfelmuses etwas variieren. Für Kong und Schleckmatte darf die Masse schön cremig und streichfähig sein. Für die Backmatte wird sie anschließend mit zusätzlichen Haferflocken etwas fester.
———————————————————————————————————–
Für den Kong
Die fertige Masse kann direkt in einen sauberen Kong gefüllt und anschließend angeboten werden. Sie muss also nicht unbedingt eingefroren werden.
Wer den Snack etwas fester anbieten möchte, kann den gefüllten Kong für etwa 1–2 Stunden in den Tiefkühler geben. So entsteht eine etwas länger andauernde Beschäftigung.
Gerade bei einem gefüllten Kong kann es allerdings schon einmal etwas klebrig werden. Deshalb lohnt es sich, den Snack auf einer gut zu reinigenden Unterlage anzubieten oder darauf vorbereitet zu sein, anschließend kurz den Boden zu wischen.
Kleine Anregung: Wenn der Hund noch nicht an einen gefüllten Kong gewöhnt ist, sollte er zunächst dabei beobachtet werden. So lässt sich ganz in Ruhe feststellen, wie er mit dem Kong umgeht und ob er ihn entsprechend vorsichtig nutzt.
—————————————————————————————————
Für die Schleckmatte
Die Masse gleichmäßig auf einer sauberen Schleckmatte verstreichen.
Auch hier kann der Snack direkt angeboten oder für etwa 1–2 Stunden eingefroren werden.
Beim ersten Einsatz lohnt sich ein kurzer Blick darauf, wie der Hund mit der Schleckmatte umgeht. Manche Hunde beginnen nach dem Schlecken irgendwann, an den Rändern oder am Material zu kauen. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass keine Stücke abgebissen oder verschluckt werden.
Und auch hier gilt: Ein bisschen klebrige Masse kann sich nach dem Schlecken durchaus auf dem Boden verteilen. Eine leicht zu reinigende Unterlage kann deshalb manchmal ganz praktisch sein.
———————————————————————————————————-
Für die Backmatte
Für die gebackene Variante sollte die Masse etwas fester sein.
Dafür zusätzlich etwa 30–50 g fein gemahlene Haferflocken unterarbeiten, bis eine dickere Masse entsteht.
Anschließend die Masse in kleine weihnachtliche Formen geben – zum Beispiel in Nikolaus-, Stern- oder Tannenbaumformen.
Wer lieber mit Ausstechformen arbeitet, kann die Masse entsprechend etwas fester zubereiten und anschließend ausstechen.
Backzeit
160 °C Ober-/Unterhitze
ca. 20–25 Minuten
Anschließend die Kekse vollständig auskühlen lassen.
Je nach Größe und Dicke der Kekse kann die Backzeit etwas variieren.
Kleine Anregung: Bei selbstgemachten Hundekeksen sollte immer darauf geachtet werden, dass alle verwendeten Zutaten zum jeweiligen Hund passen. Unverträglichkeiten oder bekannte Allergien sollten bei der Auswahl der Zutaten natürlich berücksichtigt werden.
——————————————————————————————–
Eine kleine weihnachtliche Dekoration
Wer die fertigen Kekse noch ein bisschen weihnachtlicher gestalten möchte, kann sie nach dem vollständigen Auskühlen beispielsweise mit einem kleinen Klecks Naturjoghurt verzieren.
Auch ein kleines Stück getrocknete Himbeere oder Apfel kann als Dekoration verwendet werden.
So wird aus einem einfachen Hundekeks schnell ein kleiner Nikolaus-Snack.
—————————————————————————————————————-
Aufbewahrung
Die Kekse sollten vollständig ausgekühlt sein, bevor sie aufbewahrt werden.
Im Kühlschrank halten sie sich etwa 2–3 Tage.
Wer gleich mehrere Portionen backt, kann die fertigen Kekse auch einfrieren und später portionsweise wieder herausnehmen.
Auch vorbereitete Kong- und Schleckmattenportionen lassen sich einfrieren. So kann direkt eine größere Menge vorbereitet werden und steht bei Bedarf schnell zur Verfügung.
——————————————————————————————————-
Kleine Ideen für eine gemütliche Weihnachtszeit
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die die Adventszeit besonders machen: ein selbstgemachter Snack, ein bisschen Beschäftigung und ein ruhiger Moment, den man gemeinsam genießen kann.
Vielleicht ist dieses Rezept eine kleine Anregung, in der Weihnachtszeit einmal etwas Neues auszuprobieren und dabei zu beobachten, was dem eigenen Hund besonders gut gefällt und womit sich eine kleine Freude bereiten lässt.
In diesem Sinne wünsche ich eine schöne, gemütliche Weihnachtszeit und viele kleine, schöne gemeinsame Momente.
Liebe Grüße
Sabrina
Sabrina’s Hundewelt
Hunde verstehen – Verhalten beobachten, Zusammenhänge erkennen und gemeinsam wachsen.









